„Darf die Subalterne lachen? Ehrenmord in Die Fremde’ versus tragi-komisches Generationentreffen in  Almanya Willkommen in Deutschland’”

 

Die filmische Repräsentation der muslimischen türkischen oder kurdischen Frau aus migrantischen Familien hat sich im sogenannten deutsch-türkischen Kino ab Mitte der 1990er Jahre stark gewandelt, wobei jedoch keine vollständige Transformation von Rassismus zu Empowerment in den filmischen Bildern erfolgte.

 

Anhand einer vergleichenden Analyse der Filme „Die Fremde” (2010) von Feo Aladağ und „Almanya  ̶  Willkommen in Deutschland” (2011) von Yasemin und Nesrin Şamdereli werden diese zwei Tendenzen gegenübergestellt.

 

Es wird in diesem Kontext aufgezeigt, inwiefern anti-muslimischer Rassismus und hegemonial geprägter, weißer Feminismus Frauen aus der Türkei in ihrer Viktimisierung und subalternen Rolle fixieren, während eine subversive Filmpraxis präferiert, sie aus dem Ort der Marginalität heraus als handelnde, selbstbewusste Persönlichkeiten zu repräsentieren.

 

Keywords: Migration, Islam, Empowerment, Feminismus of Color, Repräsentation, Rassismus

 

In: Alkin, Ömer (Hg.) (2017): Deutsch-Türkische Filmkultur im Migrationskontext. Wiesbaden: VS Springer Verlag. 

Weitere Referenzen Diskurs