In dem Blockseminar verschafften wir uns einen Überblick zu der historischen Entwicklung des Kinos über Migration in Deutschland.

Wir untersuchten, auf welchen Konzepten von Kultur/kultureller Identität das deutsche Mainstream-Kino einerseits und das „andere“ deutsche Kino andererseits basiert. Inwiefern geht das Mainstream-Kino mit dem bestehenden dominanten Diskurs über Migration, Islam und (muslimische) Migrant*innen in Deutschland konform, während sich das „andere“ deutsche Kino als subversive künstlerische Praxis diesem explizit entgegenstellt?

Wie werden Frauen mit türkischer/kurdischer Migrationsbiographie in Filmen in ihrer Viktimisierung und subalternen Rolle fixiert oder aber als Subjekte mit diversen Handlungsmöglichkeiten repräsentiert?

Auftraggeberin: Philipps-Universität-Marburg, Institut für Medienwissenschaften

Termine: Vier Blockseminartermine im Wintersemester 2019/20

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