In dem Blockseminar verschafften wir uns einen Überblick zu der historischen Entwicklung des Kinos über Migration in Deutschland. Wir untersuchten, auf welchen Konzepten von Kultur/kultureller Identität das deutsche Mainstream-Kino einerseits und das ‘andere’ deutsche Kino andererseits basiert. Inwiefern geht das Mainstream-Kino mit dem bestehenden dominanten Diskurs über Migration, Islam und (muslimische) Migrant*innen in Deutschland konform, während sich das andere” deutsche Kino als subversive künstlerische Praxis diesem explizit entgegenstellt? Wie werden Frauen mit türkischer/kurdischer Migrationsbiographie in Filmen in ihrer Viktimisierung und subalternen Rolle fixiert oder aber als Subjekte mit diversen Handlungsmöglichkeiten repräsentiert?

Auftraggeberin: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Institut für Medienwissenschaft

Termine: Vier Blockseminartermine im Sommersemester 2018

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