Empowerment bildete sich Anfang der 2000’er verstärkt als politischer Ansatz und Widerstandstrategie von People of Color in Deutschland heraus.

Das Ziel der Empowerment-Arbeit ist die volle Partizipation aller Gesellschaftsmitglieder unter der Anerkennung der Perspektiven von People of Color. Empowerment gilt als “Selbstermächtigung marginalisierter Gruppen” in geschützten Räumen: „Für uns autonome Sphären zu schaffen, wo der Mainstream keinen Zugriff mehr hat: Das ist für mich Widerstand” (Katja Kinder, ADERFRA e.V.).

 

Das bundesweite Move on Up!-Netzwerk entstand in diesem Kontext mit dem Ziel der Selbstorganisation und Selbstbestimmung – doch nicht als Verein oder Initiative, sondern als loses Bündnis engagierter Menschen.

 

In: Hertzfeldt, Hella & Angerjärv, Jane (Hg.) (2011): Geschlecht — Migration — Integration. Beiträge zur Debatte unter den Linken. Rosa-Luxemburg-Stiftung Manuskripte 94. Berlin: Karl Dietz Verlag. 

 

Rahmen: Tagung „Was haben Geschlecht und Migration mit Integration zu tun? Die Thematik Migration/Gender im Hinblick auf die Programmatik der Partei DIE LINKE” in Köln, 19. und 20. Juni 2010

 

Veröffentlichungsdatum: November 2011 

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